Für uns beide ist der Sport in erster Linie eine Sache, die wir für uns selbst machen – er ist unsere Begeisterung, unser Leben, unsere Leidenschaft. Und gerade deswegen wollen wir unsere Leidenschaft und unseren Weg mit so vielen Menschen wie möglich teilen, weil wir der Meinung sind, das Begeisterung so mehr werden kann. Das tun wir zum einen direkt hier auf unserem Blog, Facebook und Instagram und zum anderen über Berichte in Medien. Die letzten Wochen jedoch war es auf genau diesen Kanälen aber etwas ruhiger als sonst.

Wir haben diesen kleinen Rückzug aus der Öffentlichkeit ganz bewusst getan. Wir ihr alle wisst, sind die ersten beiden Regatten absolut nicht nach unserem Geschmack, unseren Erwartungen verlaufen. Vieles hat noch nicht so zu zusammengepasst wie wir das davor dachten. Wir haben viel probiert, aber nichts ist aufgegangen.

In den letzten drei Wochen nach der Europameisterschaft und vor dem Weltcup in Luzern haben wir deswegen ganz bewusst zu uns selbst gesagt, dass wir unsern Fokus absolut auf den Sport legen und alles andere rundherum weglassen. Das hat auch bedeutet, dass wir uns keine Gedanken drum gemacht haben, ob auf Facebook ein neuer Status ist oder welches Foto auf Instagram als nächstes am besten passt.

Wie oben geschrieben ist das Teilen unserer Leidenschaft aber etwas, das wir auch unglaublich gerne machen. Es hat sich in der letzten Zeit nur einfach nicht richtig angefühlt. Und wenn das Gefühl nicht stimmt, dann lassen wir es lieber bleiben.

Das Ergebnis beim Weltcup in Luzern, ein neunter Platz, ist sicher noch immer nicht das wo wir uns selbst sehen wollen. Doch es war ein ganz wichtiger, obwohl vielleicht unsichtbarer, Schritt nach vorne. Wir haben unsere Renntaktik und unseren Rennschlag in diesen Tagen gefunden. Sind Rennen gefahren mit denen wir zufrieden waren, in denen einfach nur die Topform noch gefehlt hat.

Das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein ist jetzt ENDLICH wieder da. Jetzt müssen wir konsequent weiterarbeiten. Noch zwei Monate sind es bis zum Highlight dieses Jahres, dem Wettkampf, dem wir seit Jahren entgegenfiebern. Dort gilt es in absoluter Höchstform zu sein, unser Rennen zu fahren und alles zu genießen.

 

Bis bald

Die Sieberbros